Haubenkapuziner
Die geistig regsamsten Neuweltaffen sind die kleinen, lebhaften Kapuziner mit der immer gerunzelten, nackten Stirn und der eigenartigen, dunklen Kopfbedeckung. „Winselaffen" nennen sie die Tierkenner, weil ihre Stimme, so lange sie sich wohl fühlen, an weiche Flötentöne erinnert, die aber immer einen irgendwie weinerlichen Klang hat. Im Zorn und Schreck allerdings kreischen sie heftig. Neben den Totenkopfäffchen sind die Kapuziner wohl die einzigen Tiere, die richtig lächeln und weinen können nicht mit „kullernden" Tränen zwar, wohl aber mit tränenumflorten Augen. Der Haubenkapuziner oder Apella gehört sicher zu den faszinierendsten Affen überhaupt. Seine überaus große Intelligenz und Lernbereitschaft hat ihn vor allem in den USA mancherorts zu einem unentbehrlichen Hausgenossen für behinderte Menschen gemacht, denen gegenüber er bei guter Pflege und liebevoller Betreuung äußerst anhänglich wird. Er öffnet und schließt Haus- und Schrank- sowie Kühlschranktüren, bedient Wasserspülungen und Wasserhähne unterschiedlichster Technik, holt die Zeitung sowie Brötchen usw. Unter natürlichen Bedingungen lebt er in größeren Familienverbänden von bis zu zwanzig Individuen in den Baumregionen der halbfeuchten bis regennassen Urwälder Südamerikas. Dort ernährt er sich von kleineren Vögeln, Eiern, Insekten, Larven, Früchten und Sämereien wie auch von Würmern und Wurzeln, denn er wühlt gern im Erdboden. Bei uns erhalten Kapuzineraffen ein Gemisch aus Obst, Gemüse und Sämereien (Getreide, Nüsse), die Versorgung mit tierischem Eiweiß überlassen wir ihnen bis auf gelegentliche Angebote von Milchmixgetränken oder gekochten Eiern meist selbst. Sie fangen sich gern Fliegen und Wespen sowie Regenwürmer. Kapuzineraffen verfügen über eine ausgesprochen hochentwickelte Gesichtsmimik, die ihnen ein differenziertes Sozialverhalten in der Familie ermöglicht. Bei Gefahr können sie zubeißen, was bei den mit langen, kräftigen Eckzähnen bewehrten Männchen sehr gefährlich werden kann. Kapuzineraffen werden etwa fünf bis sieben Kilo schwer und sind mit 6 bis 8 Jahren geschlechtsreif. Die Weibchen bringen nach einer Tragzeit von ca. 155 Tagen in der Regel ein Junges zur Welt, das etwa 200 Gramm wiegt und etwa acht Monate gesäugt wird. Das Junge wird zunächst am Bauch der Mutter getragen und beginnt mit etwa fünf Lebensmonaten auf dem Rücken der Mutter zu liegen, später sogar zu reiten. Die Jungtiere werden gern auch von älteren Geschwistern umhergetragen, die auf diese Weise sehr schön den Umgang mit Kindern kennen lernen.












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Serengeti-Lisa 1998hinterlies am 17.03.2011 (19:29) folgende Nachricht
hg
Ja Das Stimmt :Namenie und Hanni:i ♥ they , too
Namenie und Hannihinterlies am 23.07.2010 (14:28) folgende Nachricht
WIE SÜß
Eure Affen sind alle soooooooooo Süß !!!
wir freuen uns schon riesig auf den Besuch bei euch!