Afrikanischer Elefant
Elefanten sind die größten Landsäugetiere unserer Erde. Afrikanische Elefanten findet man in Savannen und Buschsteppen und auch in Wäldern, Sumpfgebieten und an Berghängen. Erstreckte sich das Verbreitungsgebiet des Afrikanischen Elefanten früher über ganz Afrika, so finden wir ihn heute nur noch vom Sudan bis nach Südafrika. Diese interessanten Tiere können mit imponierenden Zahlen aufwarten, wenn es um Größe und Gewicht geht. So erreichen ausgewachsene Elefantenbullen eine Schulterhöhe von 350 cm und ein Gewicht von 5 bis 6 Tonnen. Gekennzeichnet sind die Elefanten durch den langen, beweglichen Rüssel. Er ist eine Verlängerung der Nase, vereinigt mit der Oberlippe. Dieser Rüssel ist das vielseitige Werkzeug der Elefanten und gleichzeitig Geruchs-, Tast- und Greiforgan. Der Elefant kann ihn nicht nur nach allen Richtungen drehen, sondern auch zusammenziehen und wieder strecken. Mit dem Rüssel greift der Elefant seine Nahrung, zum Trinken saugt er mit ihm bis zu fünf Liter Wasser auf und spritzt es sich in den Mund. Der Rüssel stellt für den Elefanten ein universell brauchbares Organ dar, mit dem selbst kleinste Gegenstände geschickt aufgenommen werden können. Mit der allmählichen Entwicklung einer immer länger werdenden Rüsselnase, die als Schlagwaffe, Greifarm, Hebel, Saugstutzen dient, erfolgte auch die Entwicklung des großen Gehirnes des Elefanten, das ihn wohl zum intelligentesten aller Landsäugetiere machte.
Elefanten sind geschickte Kletterer und hervorragende Schwimmer. Sie überqueren breite Flüsse und halten dabei ihren Rüssel wie einen Schnorchel in die Luft. Die riesigen Ohrmuscheln dienen mehr der Regulation der Körpertemperatur durch Abgabe überschüssiger Wärme an heißen Tagen. Die Funktion des Hörverstärkers ist zwar auch gegeben, jedoch weniger bedeutend. Indem der Elefant die Ohren abstellt, vergrößert er die ausstrahlende Oberfläche seines Körpers um vier bis fünf Quadratmeter, also um rund ein Sechstel seiner Gesamtoberfläche. Wenn er sie bei zunehmender Erwärmung noch schlagend bewegt, steigert und beschleunigt er die Wärmeabgabe ganz wesentlich. Elefanten sind Herdentiere. In ihren Gruppen beobachtet man besonders häufig erwachsene Kühe mit Jungen unterschiedlichen Alters. Im Alter von 12 bis 13 Jahren ist die Elefantenkuh geschlechtsreif. Nach einer Tragzeit von 21 bis 22 Monaten bringt sie ein Junges mit einem Gewicht von 70 bis 80 kg zur Welt. Dieses Junge wird zwei Jahre lang gesäugt. Es ist interessant zu beobachten, wie die kleinen Elefanten trinken. Dazu nehmen sie nicht ihren Rüssel zur Hilfe, sondern saugen mit ihrem Maul. Normalerweise befindet sich ein so großes Tier wie der Elefant außerhalb der Reichweite von Raubtieren. Doch können Löwen durchaus junge Elefanten angreifen. Die Kampfwaffe des Elefanten sind seine Stoßzähne. An der Haltung der Stoßzähne und am Spiel seiner Ohren kann man erkennen, ob der Elefant einen Angriff starten will, oder ob er nur einen Einschüchterungsversuch unternimmt. Die große, dickhäutige Körperoberfläche der Elefanten wird häufig von Parasiten heimgesucht. Daher schützt der Elefant seine Haut durch regelmäßige Schlamm-, Sand- und Wasserduschen. Meist ist der Körper des Tieres mit einer trockenen Schlammschicht bedeckt, die ihm auch die typische Färbung gibt und ihn gegen ständige Sonneneinstrahlung schützt. Im Serengeti-Park wurde im Jahre 2001 der Elefantenbulle „Tonga" in die Herde integriert. Großzügige Umbauten waren erforderlich, um ein männliches Tier dieser Art halten zu können. Die Parkleitung verspricht sich nach der Geburt des Elefantenbabys Bou Bou in absehbarer Zeit noch weiteren Nachwuchs.
Unsere Elefanten verbrauchen pro Tag und Tier wahre Berge von Futter: 45 kg Heu, zusätzlich Rüben, Hafer, Kleie und Kartoffeln. Sie trinken täglich 70 bis 90 Liter Wasser. Seit Anfang dieses Jahrhunderts besteht ernste Gefahr, dass die Elefanten in absehbarer Zeit ausgerottet sein könnten. Die unsinnige Elfenbeinwilderei ist dafür die Hauptursache. Daneben wurde ihr Lebensraum auch durch schnell fortschreitende Urbarmachung bisher nicht genutzten Landes eingeengt. Trotz Schaffung großzügiger Schutzgebiete und allgemeinem Schutz geht die Zahl der Elefanten in freier Wildbahn ständig zurück.












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Serengeti-Lisa 1998hinterlies am 17.03.2011 (15:47) folgende Nachricht
HaHaHa
Ich Liebe Es Sie Zu Füttern :D