[translate:jump_to_content] | [translate:jump_to_rightcol] | [translate:jump_to_footer]
[translate:jump_back_to_top] | [translate:jump_to_rightcol] | [translate:jump_to_footer]

BisonBison

Herkunft: Nordamerika
Gewicht (max.): 1000kg
Alter (max.): 30
Feinde: Mensch, Timberwolf, Grizzly
Nahrung: Kräuter, Moose, Gräser
Herdentier: Ja
Gefährdung: 100000-150000

Der Bison, bekannt auch als „Indianerbüffel“, ist das einzige Wildrind und zugleich das mächtigste Säugetier des amerikanischen Kontinents. Vor der Ankunft der Europäer erstreckte sich ein wogendes Grasmeer, die Große Prärie, scheinbar endlos im Herzen des Kontinents. Sie war die Heimat der Bisons. Hier lebten fast 60 Millionen dieser mächtigen Tiere. Neben den Präriebisons gibt es immer noch einen kleinen Bestand von Waldbisons, die in einigen nördlichen Waldgebieten Kanadas leben. Der Präriebison war das bevorzugte Jagdwild der Indianer. Sie lebten von seinem Fleisch, fertigten aus seiner Haut ihre Kleidung und Behausung an und verarbeiteten seine Hörner, kunstvoll verziert, zu Schmuck. Die Indianer waren abhängig vom Bison. Sie jagten nur so viele Tiere, wie sie zu ihrem Lebensunterhalt brauchten. Der Bison kann als Paradebeispiel dafür angesehen werden, wie schnell eine Wildtierart durch rücksichtslose Verfolgung der Ausrottung nahegebracht werden kann. Im Zuge der Erschließung des nordamerikanischen Westens durch Landbesitznahme und Eisenbahnbau wurden die früher Millionen Tiere zählenden Bisonherden in wenigen Jahrzehnten vom Weißen Mann zusammengeschossen. So radikal ging er vor, dass im Jahr 1889 nur noch ein kläglicher Rest von nicht einmal 1000 Bisons übrig geblieben war. Erst gegen Ende des vorigen Jahrhunderts stellte der amerikanische Senat in letzter Minute die restlichen Bisons unter vollkommenen Schutz und ließ die Tiere in eigens für sie errichtete Schutzgebiete bringen. Der Bison ist ein massiges Tier. Bullen erreichen eine Länge bis zu 3 m und ein Gewicht bis zu 1000 kg. Kennzeichnend für den Bison sind der stark überbaute Vorderkörper und der tiefgetragene, breite, rammsnasige Schädel. Infolge der stark verlängerten Dornfortsätze der Halswirbel entstand ein besonders hoher Widerrist, der eine Körperhöhe bis zu 1,90 m ergeben kann. Bisonherden bestehen aus einer Vielzahl von kleinen Gruppen. Im Zentrum der großen Herde halten sich immer die Weibchengruppen auf, die oft bis zu 30 Kühe umfassen und von älteren Bullen geführt werden. Die jüngeren Bullen bilden ebenfalls Gruppen bis zu 16 Tieren, die an der Peripherie der großen Herde ziehen. Auf der Suche nach guten Weidegründen unternehmen die Bisons weite Wanderungen. Auf Pfaden, die über Generationen immer wieder von ihnen benutzt werden, wandern sie ab Juli nach Süden und kehren im Frühjahr in den Norden zurück. An den oft kalten amerikanischen Winter, der von starken Schneefällen begleitet ist, hat die Natur den Bison hervorragend angepasst. Im Winter ist sein Pelz dichter, die Haare sind bedeutend länger als im Sommer. Im Frühling wird der Winterpelz abgestoßen. Während der Paarungszeit bilden die aufgeregten Tiere eine dichtgedrängte, ungeheure Flut von Leibern. Die Bisonkuh bringt nach einer Tragzeit von 9 Monaten ein Kalb oder, in seltenen Fällen, auch zwei Kälber zur Welt. Die Jungen werden 5 bis 6 Monate lang gesäugt. In der warmen Jahreszeit ernähren sich die Bisons von Kräutern und Gras. Im Winter bilden Moose und Gräser die Nahrungsgrundlage. Selbst in tiefem Schnee legen die Tiere ihre Nahrung durch schaufelnde Kopfbewegungen frei. Da haben es die Artgenossen im Serengeti-Park bequemer. Sie bekommen ihr Futter frei Haus: Heu, Gemüse und Kraftfutter.

Schreibe einen KommentarSchreibe einen Kommentar

Erklärung zur Mathematikaufgabe
Diese Aufgabe musst du lösen bevor du die Nachricht abschicken kannst. Das soll Deiner aber auch unserer Sicherheit dienen. Wir bitten dafür um dein Verständnis.

Es gibt 1 Kommentar zu diesem Beitrag

Serengeti-Lisa 1998hinterlies am 16.04.2011 (12:24) folgende Nachricht

Ohhhhhhh *-*
Mein Vater Sagt Immer :'' Lecker So Ein BisonSteak :''

Das Finde Ich Immer Von Ihm Gemein !

Serengetipark: Tierwelt
Folge uns auf Facebook!