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Dybowski-HirschDybowski-Hirsch

Herkunft: Nordasien
Gewicht (max.): 30-80kg
Alter (max.): 21
Feinde: Leopard, Tiger
Nahrung: Gräser, Kräuter, Triebe, Wurzeln
Herdentier: Ja
Gefährdung: Nein

Dybowski-Hirsche sind in insgesamt 9 Unterarten in Japan, Formosa, China und im Amur-Gebiet verbreitet. Sie lassen sich leicht in anderen Ländern einbürgern und sind in vielen Gegenden ein beliebtes, halbzahmes Parkwild geworden. So bewohnen japanische Dybowski-Hirsche heute außer zahlreiche europäische Wälder und Wildparks auch die Insel Madagaskar. Dybowski-Hirsche waren ursprünglich in Ostsibirien, im Amur- und Ussuri-Gebiet, zu Hause. Hier wurden sie beinahe ausgerottet. Sie wurden schon 1875 in Neuseeland heimisch gemacht und später nach Australien eingeführt: die Russen siedelten sie um 1950 in Aserbaidshan an. Dank ihrer Anspruchslosigkeit und zähen Widerstandskraft haben die Dybowski-Hirsche solche Transportreisen durchweg gut überstanden. In deutschen Wäldern gibt es heute einige Bestände japanischer Dybowski-Hirsche, besonders in solchen Gegenden, in denen Rothirsche nicht geduldet werden. Sie wurden sogar in das deutsche Jagdgesetz aufgenommen und genießen die gleiche Schonzeit wie die Damhirsche. Dybowski-Hirsche sind erstaunlich wetterhart. Auch im Winter gedeihen sie bei kärglicher Äsung ohne zusätzliche Fütterung ausgezeichnet. Übrigens sind sie in Europa gar nicht so sehr Fremdlinge, wie man annehmen möchte. In früheren erdgeschichtlichen Zeitaltern kamen sie auch bei uns vor. Sie sind dann wohl allmählich von den stärkeren Rothirschen verdrängt worden.

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