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Mrs Gray´s WasserbockMrs Gray´s Wasserbock

Herkunft: Südsudan, Äthopien
Gewicht (max.): 90-135kg
Alter (max.): 15-20
Feinde: Löwe, Leoparden, Hyänen
Nahrung: Kräuter, Gräser, Knollen
Herdentier: Ja
Gefährdung: 36.000

Die Weißnacken-Moorantilope (Kobus megaceros) ist eine afrikanische Antilope aus der Gattung der Wasserböcke. Sie wird auch Mrs. Gray’s Wasserbock genannt nach der Ehefrau des Zoologen, der sie zuerst beschrieben hat. Sie ist eine kräftige Sumpfantilope mit langem Haarkleid. Wie der Litschi-Wasserbock hat sie ein ziemlich kurzes Gesicht. Die Hufe sind außergewöhnlich lang, die innere Zehe ist dabei viel schmaler als die äußere. Die Böcke haben leierartige, S-förmig geschwungene Hörner, die 50 bis 85 cm lang werden. Böcke werden über die Jahre langsam dunkler bis sie ein Schwarz wie von Bitterschokolade erreichen. Die Böcke haben einen faustgroßen, reinweißen Fleck hinter den Hörnern, von dem sich ein weißer Streifen den Nacken entlang zieht, der am Widerrist zu einem breiten weißen Sattel wird. Die Unterseite und der Schwanz sind cremeweiß. Die hornlosen Weibchen sind viel heller, gelblich bis braunrot gefärbt, mit abgeschwächten Zeichnungen. Schulterhöhe: 80 bis 105 cm. Gewicht: 60 bis 120 kg. Länge: 135 bis 165 cm. Das Verbreitungsgebiet beschränkt sich auf die Sudd-Region im Südsudan nahe Malakal. Die dortige Schwemmebene wird vom Weißen Nil durchflossen, der mit sich ständig verändernden Nebenflüssen ein weit verzweigtes Sumpfgebiet bildet. Entsprechend dem Wasserstand des Flusses und den Überschwemmungsgebieten in der Regenzeit folgt die Antilope dem sich verändernden Rand des Sumpfgebietes. Sie bewegen sich weg vom Fluss und flussaufwärts, 30 bis 40 km je nach Wasserstand zu ihren entsprechenden Weidegründen. Sie leben in gemischten Rudeln von 50 oder mehr Tieren. Ihre Beutegreifer sind das Nilkrokodil und der Leopard sowie Hyänen. Man schätzt, dass es ungefähr noch 36.000 Tiere gibt, sie verteilen sich je zur Hälfte auf die beiden Nilufer. Landwirtschaft/Rinderhaltung grenzt ihren Lebensraum zusehends ein. Gräser, Kräuter und Wasserpflanzen. In Sümpfen waten sie regelmäßig durch Flachwasser und fressen dort wachsende Wasserpflanzen. Als tagaktive Tiere gehen sie nur am Tage auf Nahrungssuche. Die Geschlechtsreife mit etwa zwei Jahren. Die Tiere leben polygam, das heißt das Männchen paart sich mit mehreren Weibchen innerhalb seiner Gruppe. Grundsätzlich ist die Paarungszeit nicht an eine bestimmte Jahreszeit gebunden, jedoch fallen die meis-ten Geburten in die Regenzeit. Nach einer Tragezeit von rund 235 Tagen bringt ein Weibchen an einer geschützten Stelle im hohen Gras ein Jungtier zur Welt. Zwillingsgeburten sind nicht belegbar. Das Kalb wiegt bei der Geburt zwischen vier und fünf Kilogramm. Die Säugezeit beträgt zwischen sechs und sieben Monate. Mit etwa acht Monaten sind die Jungtiere selbstständig. Die Lebenserwartung liegt in der Wildbahn bei zehn bis zwölf Jahren, in Menschen-obhut durchaus 5 Jahre länger.
Serengetipark: Tierwelt
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