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SäbelantilopeSäbelantilope

 

Die Säbelantilope oder der Nordafrikanische Spießbock besitzt nach hinten geschwungene, säbelartige Hörner. Beide Geschlechter tragen Hörner, wobei die der Männchen gedrungener und kräftiger sind als die der Weibchen. In früherer Zeit erstreckte sich das Verbreitungsgebiet über die ganze nördliche Sahara bis an den Nil,

wo die alten Ägypter sie einst als Opfertier zähmten und züchteten. Auf vielen altägyptischen Denkmälern ist sie abgebildet. Heute leben Säbelantilopen nur noch am Südrand ihres ehemaligen  Verbreitungsgebietes. Obgleich ihre Zahl noch nicht so zusammengeschmolzen ist wie die der nahe verwandten Arabischen Oryxantilopen, gehören sie doch zu den ernsthaft bedrohten Arten.Leider sind Steppen- und Wüstentiere bei der rücksichtslosen Bejagung mit allen Mitteln, die unsere moderne Technik bietet, stets viel stärker gefährdet als Tiere der Busch- und Waldgebiete, denn sie haben keine Chance, sich der Sicht des Jägers – womöglich noch vom Flugzeug aus – zu entziehen.

Säbelantilopen können wochen- und monatelang ohne Wasser  auskommen. Je nach den jahreszeitlich verschiedenen  Äsungsbedingungen führen sie weite Wanderungen aus. So ziehen sie z. B. in der Westsahara zur Zeit der Sommergewitter im Juni und Juli nordwärts in das Innere der Wüste, in der Hitzezeit vom März bis zum Mai dagegen nach Süden in den Sudan. Die Tiere sind morgens, abends und vor allem nachts besonders aktiv.

Zum Glück besitzen einige zoologische Gärten in den USA und Europa Zuchtgruppen dieser gefährdeten Art, die vielleicht nur noch in der Obhut der Menschen über die Zeiten gerettet werden kann.

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Serengetipark: Tierwelt
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