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YakYak

Herkunft: Himalaya
Gewicht (max.): 750kg
Alter (max.): 20
Feinde: Löwe, Leoparden, Hyänen
Nahrung: Kräuter, Gräser, Flechten
Herdentier: Ja
Gefährdung: Nein

Der Yak ist ein verhältnismäßig naher Verwandter des Auerochsen. Wildyaks bewohnen die baum- und strauchlosen Wüstensteppen Nordtibets, die in den tieferen Lagen mit Mooren, Sümpfen und Seen durchsetzt, in den Hochlagen bis 5200 m mit steilen Tonschieferhängen bedeckt sind. Sein dichtes Haarkleid schützt den Yak dort gegen Schneestürme und eisige Kälte. Als Kulturflüchter weichen die äußerst genügsamen Yaks vor dem Menschen in die unwirtlichsten Gebiete zurück, dort zwingt sie die Pflanzenarmut jedoch zu großen Wanderungen von Weideplatz zu Weideplatz. In den feuchtheißen Monaten August und September halten sie sich in den höchsten Zonen des ewigen Schnees auf, in der übrigen Zeit äsen sie in den Tälern und Hochebenen die spärlichen Kräuter, Moorgräser und Flechten. Wasser benötigen sie unbedingt, nur im Notfall begnügen sie sich mit Schnee. Der Yak wurde wahrscheinlich im ersten Jahrtausend v. Chr. von den Tibetern zum Haustier gemacht. Der Hausyak ist wesentlich kleiner als sein wilder Vorfahre. Seine grunzenden Lautäußerungen, die er im Gegensatz zum Wildyak häufig hören lässt, haben ihm den Namen „Grunzochse“ eingetragen. Dank seiner Genügsamkeit und Kälteunempfindlichkeit ist der Hausyak in Asien das am besten geeignete Haustier für Höhenlagen über 2000 m. Als Lasttier trägt er mühelos 150 kg auch über die steilsten Gebirgspfade, sogar als Reittier wird er verwendet. Die Milchleistung ist gering, aber dafür ist die Milch durch ihren hohen Fettgehalt besonders wertvoll. Aus ihr wird neben Butter und Käse in Tibet durch ein besonderes Gerinnungsverfahren auch eine Trockenmilchmasse zubereitet, die man als Proviant benutzt. Das Fleisch ist wohlschmeckend, doch gewöhnlich schlachtet man nur die alten Tiere. Jährlich einmal werden die Haare der Yaks gewonnen. Eine Schur ergibt etwa 3 kg grobe Wolle, die zu Garn versponnen und dann zu Decken, Zeltbahnen, Säcken und Seilen verarbeitet wird. Aus der weichen Wolle der Jungtiere stellt man auch Kleidungsstücke her. Der Yakmist ist in den baum- und strauchlosen Hochebenen Tibets oft der einzige Brennstoff.

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