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Landschaften im Serengeti-Park

Das Wild-Areal Westafrika

Im Westen des afrikanischen Kontinents gibt es verschiedene Klimazonen und starke Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht. Entsprechend dieser Zonen wechselt die Vegetation von tropischem Regenwald bis zur trockenen Grassavanne. Die hier lebenden Tiere haben sich an die Wechsel von Regen- und Trockenperioden angepasst. Begib Dich auf die Reise…

Wildtiere im Serengeti-Park: Arabische Oryx
Wildtiere im Serengeti-Park

Arabische Oryx | Oryx leucoryx

Um die Ara­bi­sche oder auch Weiße Oryx ran­ken sich viele Geschich­ten. Die Men­schen glaub­ten früher, die­ses maje­s­tä­ti­sche Tier habe magi­sche Fähig­kei­ten: Das Fleisch sollte außer­ge­wöhn­li­che Kraft ver­lei­hen und unemp­find­lich gegen Durst machen. Auch glaubte man, dass ihr Blut gegen Schlan­gen­bisse helfe. Daher haben die Men­schen diese Anti­lope viel gejagt.

Wildtiere Serengeti-Park

Blessbock | Damaliscus pygargus phillipsi

Das Ver­b­rei­tungs­ge­biet der Bless­bö­cke liegt in Leso­tho und Süd­a­frika. Sie bevor­zu­gen offe­nes Gras­land und dicht bewach­sene Savan­nen. Ihren Namen tra­gen sie auf­grund der wei­ßen Blesse auf der Stirn, die sich stark von ihrem brau­nen Fell abzeich­net. Die Innen­sei­ten der Beine und die Bauch­seite sind eben­falls weiß. Bless­bö­cke haben ein Stock­maß von etwa einem Meter und errei­chen ein Gewicht von 50 bis 80 Kilo­gramm, wobei die Männ­chen grö­ßer und schwe­rer als die Weib­chen sind. Bless­bö­cke ernäh­ren sich von Grä­sern und Kräu­tern.

Wildtiere im Serengeti-Park: Litschi-Wasserbock
Wildtiere im Serengeti-Park

Litschi-Wasserbock | Kobus leche kafuensis

Diese Gat­tung der Was­ser­bö­cke ist nur in klei­nen Tei­len in Angola, Bots­wana und Sam­bia anzu­tref­fen. Diese Anti­lo­pen­art lebt an Sümp­fen und in über­flu­te­ten Gegen­den. Sie ernährt sich fast aus­sch­ließ­lich von Sumpf­grä­sern. Damit sie sich im schlam­mi­gen Unter­grund gut fort­be­we­gen kann, hat sie weit spreiz­bare Klauen ent­wi­ckelt, die sie vor dem Ein­sin­ken bewah­ren.

Wildtiere im Serengeti-Park: Pferdeantilope
Wildtiere im Serengeti-Park

Pferdeantilope | Hippotragus equinus

Die Pfer­de­an­ti­lope lebt süd­lich der Sahara in meh­re­ren Unter­ar­ten. Sie erreicht eine Länge bis 220 Zenti­me­ter und eine Schul­ter­höhe bis 160 Zenti­me­ter. Ihre Hör­ner sind nach hin­ten geschwun­gen und bis zur Spitze mar­kant gerin­gelt. Die Pfer­de­an­ti­lope hat Zeich­nun­gen im Gesicht, die bei Tie­ren Gesichts­maske genannt wer­den.

Wildtiere im Serengeti-Park: Rappenantilope
Wildtiere im Serengeti-Park

Rappenantilope | Hippotragus niger

Die Rap­pen­an­ti­lope gehört unter ande­rem mit der Pfer­de­an­ti­lope zur Gruppe der „Pfer­de­bö­cke“. Ihr fin­det sie in Ost­afrika bis nach Kenia. Die Rap­pen­an­ti­lope zählt zu den impo­san­tes­ten Anti­lo­pen­ge­stal­ten über­haupt. Wenn sie jedoch gereizt wer­den, kön­nen sie recht angriffs­lus­tig und gefähr­lich wer­den.

Wildtiere im Serengeti-Park: Nyala
Wildtiere im Serengeti-Park

Tieflandnyala | Tragelaphus angasi

Der Tie­f­land­nyala zählt zusam­men mit Sita­tunga und Kudu zur Anti­lo­pen­gruppe der „Wald­bö­cke“. Er lebt gern im Busch­werk und in der Nähe von Was­ser. Nyalas sind in der freien Natur in Mosam­bik, Sim­b­abwe und im Nor­d­os­ten Süd­a­fri­kas ver­b­rei­tet. Außer­dem wur­den sie in Natio­nal­parks in Bots­wana und Süd­a­frika ein­ge­führt, in denen sie ursprüng­lich nicht hei­misch waren. Der Nyala galt lange als eine der sel­tens­ten Anti­lo­pen­art, die bis heute noch wenig erforscht ist.