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Neuheiten 2019

Der Känguru-Pfad

Kennst Du schon unser neues, begehbares Gehege am Rande der Dschungel-Safari? Hier leben unsere neusten tierischen Mitbewohner, die Bennettkängurus! Sie leben normalerweise in Südaustralien oder Tasmanien, werden bis zu 75 Zentimeter groß und 122-179 Zentimeter lang. Mit einem Gewicht von 11-27 Kilo zählen sie zur den mittelgroßen Kängurus aus der Gruppe der Wallabys.

Du darfst unsere Bennetkängurus auch gerne füttern – bitte nutze dafür aber ausschließlich das von uns bereitgestellte Futter! Nur so können wir sicherstellen, dass die Tiere nicht überfüttert werden oder Dinge essen, die ihnen nicht bekommen. Das Verfüttern von selbst mitgebrachten Lebensmitteln ist nicht erlaubt.

Kängurus im Serengeti-Park Hodenhagen

In Australien werden nur Riesenkängurus als „Känguru“ bezeichnet. Die übrigen kleinen und mittelgroßen Arten werden Wallaby genannt. Aus diesem Grund bezeichnet man das Bennettkänguru auch als Rotnackenwallaby. Sie leben im Südosten Australiens, auf Tasmanien und kleineren, angrenzenden Inseln. Auf Tasmanien werden Bennettkängurus bejagt und haben damit eine wichtige wirtschaftliche Bedeutung. Das Fleisch der Tiere dient als Nahrungsmittel und entspricht damit der in Europa praktizierten Jagd des Rehwilds. Wie alle anderen Känguruarten gehört auch das Bennettkänguru zu den Beuteltieren. Allerdings besitzen ausschließlich die weiblichen Tiere einen Beutel, der eine wichtige Rolle bei der Aufzucht der Jungtiere spielt. Nach einer Tragzeit von etwa einem Monat bringt das Weibchen ein Jungtier zur Welt. Das noch blinde Jungtier bewegt sich selbständig in den Beutel und verbringt dort weitere neun Monate, bis es den Beutel dauerhaft verlässt. Bereits wenige Stunden nach der Geburt des blinden Jungtiers können die Weibchen erneut begattet werden. Es kommt jedoch dann zu einer Keimruhe. Das bedeutet, die Entwicklung der befruchteten Eizelle zum Embryo wird solange unterbrochen, bis das Jungtier den Beutel verlässt. Die weiblichen Kängurus erreichen die Geschlechtsreife mit etwa 13 Monaten, wohingegen die Männchen erst mit 19 Monaten geschlechtsreif werden.