Wildtiere im Serengeti-Park

Pater-David-Hirsch | Elaphurus davidianus

Der Davidshirsch oder Milu lebte früher in Nordchina und der südlichen Mongolei. In der freien Wildbahn ist er mittlerweile vollständig ausgestorben. 1865 gab es eine letzte Herde mit 120 Tieren im kaiserlichen Wildpark bei Peking. Dort wurde sie vom französischen Missionar David entdeckt und nach ihm benannt. Man brachte einige Tiere nach Paris und London, wo sie sich erfolgreich fortpflanzten.

Auch der englische Herzog von Bedford erwarb einige Jungtiere und setzte sie auf seinem Besitz aus. 30 Jahre später wurde der kaiserliche Wildpark bei Peking durch Unwetter vollkommen überflutet, so dass die gesamte Herde ausgelöscht wurde. Zum Glück konnte der Herzog von Bedford seine Tiere über die Weltkriege retten. Aus seiner Herde wurden nach dem Zweiten Weltkrieg die Tiergärten mit Davidshirschen versorgt. Davidshirsche haben eine besondere Eigenschaft: Sie werden zweimal im Jahr brunftig und werfen zweimal im Jahr ihr Geweih ab! Außerdem sind sie echte Sumpftiere, sie können hervorragend schwimmen und lieben Wasserpflanzen. Bei uns im Serengeti-Park siehst Du sie gern am und im Wasser. Zur Brunft haben sie eine eigentümliche Art der Werbung: Die Männchen vermischen ihren Urin im Schlamm und wälzen sich darin. Dieser „Duft“ wirkt auf die Weibchen wie ein Parfüm, und wer am stärksten riecht hat die besten Chancen bei der Paarung!

 

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