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Wildtiere im Serengeti-Park

Steppenzebra | Equus quagga chapmani

Zebras leben in Familienverbänden mit einer Rangordnung. Gleich nach dem Hengst kommt die Leitstute mit ihren Fohlen, dann kommen die übrigen weiblichen Tiere mit ihren Jungen. Obwohl Zebras den Pferden recht ähnlich scheinen, unterscheiden sie sich doch: Zebras haben keinen starken Knochenbau, zum Reiten sind sie demnach nicht geeignet. Wie Pferde sind Zebras Fluchttiere, sie erreichen bis zu 50 km/h. Sei bitte aufmerksam, denn Zebras haben ein sehr starkes Gebiss, es ist sieben Mal stärker als das eines Pferdes!

Wildtiere im Serengeti-Park: Zebra

Es gibt drei Arten von Zebras: Grevyzebras, Bergzebras und Steppenzebras. Das Steppenzebra ist variabel gefärbt. Häufig ist die hintere Hälfte seines Rumpfes eher waagrecht gestreift, die Zeichnung schließt auch den Bauch mit ein und es sind oft hellere „Schattenstreifen“ vorhanden. Jedes Zebra hat zudem eine einmalige Zeichnung, sie ist wie der Fingerabdruck beim Menschen. Warum haben Zebras überhaupt Streifen? Seit vielen Jahren haben Forscher verschiedene Erklärungen geprüft. So glaubte man zum Beispiel lange, die Streifen helfen den Tieren bei der Abkühlung, andere Forscher sahen darin einen Tarneffekt, einen stärkeren Gruppenzusammenhalt oder auch eine mögliche Bedeutung für die Partnerwahl. Neuesten Erkenntnissen zufolge hilft das Streifenmuster jedoch als Schutz gegen die Tsetsefliegen, denn diese können aufgrund ihrer Facettenaugen das Tier nicht erkennen! Tsetsefliegen übertragen die gefährliche Schlafkrankheit. Bei der Geburt sind die Fohlen hellbraun gefärbt, mit wenigen bräunlichen Streifen. Die typische Fellzeichnung bekommen die Tiere erst nach einiger Zeit. Die Geburt eines Fohlens dauert nur zehn Minuten! Danach hält die Stute die übrigen Familienmitglieder eine Zeit lang von ihrem Fohlen fern und baut zunächst eine feste Mutter-Kind-Bindung auf.