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Wildtiere im Serengeti-Park

Affen

Affen oder auch Primaten sind Säugetiere. Je nach dem wo sie leben werden sie in Altweltaffen und Neuweltaffen unterschieden. Zu den Neuweltaffen zählen alle Arten die in Mittel- und Südamerika vorkommen. Altweltaffen leben in Asien und Afrika. Beide gehören zu den Trockennasenprimaten. Es gibt auch  Feuchtnasenprimaten, die wie der Name schon sagt, dauerhaft eine feuchte Nase haben. Hierzu zählen z.B. alle Lemurenarten. Zu den Altweltaffen gehören die Menschenartigen, die sich in kleine und große Menschenaffen unterscheiden lassen.

Wildtiere im Serengeti-Park: Bartaffe
Wildtiere im Serengeti-Park

Bartaffe | Macaca silenus

Bartaf­fen leben in den Regen­wäl­dern Süd­west Indi­ens und in Grup­pen mit 10 bis 20 Tie­ren in der eine strenge Ran­g­ord­nung aus­ge­bil­det wird. Sie leben ter­ri­to­rial und ver­tei­di­gen ihr Gebiet. Bartaf­fen sind sehr geschickt. Sie kön­nen sogar die sta­che­li­gen Früchte des Cul­le­nia-Bau­mes öff­nen.

Wildtiere im Serengeti-Park: Berberaffe
Wildtiere im Serengeti-Park

Berberaffe | Macaca sylvanus

Ber­be­raf­fen sind die ein­zi­gen in Afrika leben­den Maka­ken Sie leben in klei­nen Schutz­ge­bie­ten am Nor­d­rand der Sahara und in Gibral­tar und sind damit die ein­zi­gen in Europa lebende Affen­art. Diese Affen sind sehr unemp­find­lich gegen­über kal­ter Wit­te­rung und leben auch im Win­ter drau­ßen. Ber­be­raf­fen haben ein inter­es­san­tes Fami­li­en­le­ben: Sie leben mit bis zu 60 Tie­ren zusam­men, dar­un­ter befin­den sich viele aus­ge­wach­sene Männ­chen, was recht unge­wöhn­lich ist.

Wildtiere im Serengeti-Park: Geof­froy-Klam­me­raf­fe
Wildtiere im Serengeti-Park

Geoffroy-Klammeraffe | Ateles geoffroyi

Geof­froy-Klam­me­raf­fen leben in Gebirgs- oder Regen­wäl­dern in Mit­te­la­me­rika. Wie bei allen Klam­me­raf­fen sind ihre Arme und Beine über­pro­por­tio­nal lang im Ver­hält­nis zum Kör­per. Dadurch kön­nen sie beson­ders gut klet­tern. Ein wei­te­rer Vor­teil dafür ist der greif­fähige Schwanz.

Wildtiere im Serengeti-Park: Grüne Meerkatze
Wildtiere im Serengeti-Park

Grüne Meerkatze | Chlorocebus aethiops

Grüne Meer­kat­zen woh­nen in den Savan­nen süd­lich der Sahara. Sie leben viel auf dem Boden, flüch­ten sich jedoch sofort auf die Bäume, wenn Gefahr droht. Grüne Meer­kat­zen haben ein dun­k­les Gesicht mit einem wei­ßen Bart, der von den Wan­gen absteht.

Wildtiere im Serengeti-Park: Husarenaffe
Wildtiere im Serengeti-Park

Husarenaffe | Erythrocebus patas

Der Husa­ren­affe ist in Afrika weit ver­b­rei­tet. Du fin­dest ihn in der Sahel­zone von Sene­gal bis Äthio­pien. Diese Tiere haben eine beson­dere Fell­zeich­nung, die ihnen ihren Namen gege­ben hat: Ihr Fell ist am Ober­kopf rot, unten weiß mit dun­k­len Armen und Bei­nen und erin­nert damit an die Jacke der ehe­ma­li­gen Leib­husa­ren. Husa­ren­af­fen leben in gro­ßen Grup­pen und wer­den meist von einem weib­li­chen Tier und einem männ­li­chen Tier ange­führt.

Wildtiere im Serengeti-Park: Katta
Wildtiere im Serengeti-Park

Katta | Lemur catta

Kat­tas gehö­ren zu den Lemu­ren. Sie leben auf der Insel Mada­gas­kar. Sie haben einen auf­fäl­li­gen, gerin­gel­ten Schwanz, mit dem sie gut balan­cie­ren kön­nen. Die alten Römer haben die bösen Geis­ter Ver­s­tor­be­ner als „Lemu­res“ bezeich­net. Von allen Lemu­ren ver­bringt der Katta die meiste Zeit am Boden, was eine Anpas­sung an den teil­weise tro­cke­nen Lebens­raum dar­s­tellt.

Wildtiere im Serengeti-Park: Lisztaf­fen
Wildtiere im Serengeti-Park

Lisztäffchen | Saguinus oedipus

Zur Fami­lie der Kral­len­af­fen gehö­ren auch die Lisztaf­fen. Ihren Namen haben sie in Anspie­lung auf den Kom­po­nis­ten Franz Liszt, der zur dama­li­gen Zeit eine ebenso eigen­wil­lige Fri­sur trug. Diese Affen haben einen wil­den wei­ßen Haar­schopf und sind stark gefähr­det! Schau sie Dir ein­mal ganz genau an: Die Mähne wächst bis tief in die Stirn­mitte hin­ein, das Gesicht ist schwarz, ebenso die Ohren.

Wildtiere im Serengeti-Park: Mandrill
Wildtiere im Serengeti-Park

Mandrill | Mandrillus sphinx

Der Man­drill bewohnt die Regen­wäl­der Zen­tral­afri­kas. Man­drills leben meist auf dem Boden und klet­tern nur manch­mal auf Bäume. Sie leben in klei­nen Fami­li­en­ver­bän­den. Die Männ­chen sind meist etwas abseits, jedoch stets wach­sam und schüt­zen ihre Fami­li­en­mit­g­lie­der, wenn sich ein Feind näh­ert. Man­drills haben eine auf­fäl­lige, blau-rote Gesichts­zeich­nung.

Wildtiere im Serengeti-Park: Pavian
Wildtiere im Serengeti-Park

Mantelpavian | Papio hamadryas

Paviane sind Ver­wandte der Meer­kat­zen und sind weit in Afrika ver­b­rei­tet. Sie kön­nen sich leicht an ihren Lebens­raum anpas­sen: So leben sie sowohl in Gras­s­tep­pen mit Baum­be­stand als auch in fel­si­gen tro­cke­nen Gebie­ten. Sie kom­men sogar in Höhen von bis zu 4000 Metern vor! Paviane kön­nen ein gel­bes, grün­lich schim­mern­des oder auch brau­nes Fell haben.

Wildtiere im Serengeti-Park: Schimpanse
Wildtiere im Serengeti-Park

Schimpanse | Pan troglodytes

Schim­pan­sen sind die mit uns Men­schen am nächs­ten ver­wand­ten Lebe­we­sen. Die Trag­zeit dau­ert sie­ben Monate, ein Jung­tier wird mit acht bis zehn Jah­ren gesch­lechts­reif und kann bis zu 60 Jahre alt wer­den. Auch Schim­pan­sen ver­lie­ren ihr Milch­ge­biss, das pas­siert bei ihnen mit vier Jah­ren. Sie mögen Früchte, Kör­ner, Blät­ter, Nüsse, Eier sowie Insek­ten und kleine Säu­ge­tiere.