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Wildtiere im Serengeti-Park

Hirsche

Hir­sche sind Tier­ar­ten bei denen in der Regel das männ­li­che Tier ein Geweih aus­bil­det. Nur bei Ren­tie­ren tra­gen beide Gesch­lech­ter ein Geweih. Diese beste­hen aus Kno­chen und wach­sen jedes Jahr neu nach. Im Früh­jahr wirft der Hirsch sein Geweih ab. Kurze Zeit spä­ter beginnt bereits der neue Wuchs. Um wach­sen zu kön­nen muss das Geweih durch­blu­tet wer­den. Des­halb befin­det sich zu Beginn die soge­nannte Bast­haut über dem Kno­chen. Ist das Geweih fer­tig gewach­sen, stirbt diese Haut ab und der Hirsch reibt sich an Bäu­men und Ästen um die Haut voll­stän­dig los­zu­wer­den (Fegen). Im Herbst ist das Geweih voll­stän­dig aus­ge­bil­det und der Hirsch kann es nun den Weib­chen demon­s­trie­ren. Außer­dem wird es bei Kämp­fen mit ande­ren Hir­schen ein­ge­setzt um mög­lichst viele Weib­chen für die Paa­rung zu gewin­nen.

Damwild - Wildtiere Serengeti-Park
Wildtiere im Serengeti-Park

Damwild | dama dama

Der Dam­hirsch stammt ursprüng­lich aus Europa, ist mitt­ler­weile aber auch in vie­len ande­ren Regio­nen der Welt ein­ge­führt wor­den. Dam­hir­sche gehö­ren zur Fami­lie der Hir­sche (Cer­vi­dae). Aller­dings ist er deut­lich grö­ßer als ein Reh und klei­ner als ein Rot­hirsch.

Dybowski-Hirsch - Wildtiere Serengeti-Park
Wildtiere Serengeti-Park

Dybowski-Hirsch | Cervus nippon dybowskii

Dybows­ki­hir­sche waren ursprüng­lich nur in Japan, Tai­wan, China und im Amur-Gebiet ver­b­rei­tet. Sie wur­den mitt­ler­weile aber in viele andere Län­der ein­ge­bür­gert. Du fin­dest sie in euro­päi­schen Wäl­dern, Texas und sogar in Aus­tra­lien, Neu­see­land und Mada­gas­kar. Die Unter­art Dybow­ski-Hirsch war ursprüng­lich im Amur- und Ussuri-Gebiet in Ost­si­bi­rien zu Hause.

Axishirsch - Wildtiere Serengeti-Park
Wildtiere im Serengeti-Park

Axishirsch | Axis axis

Vor­der­in­dien und Sri Lanka sind das Zuhause des Axi­s­hir­sches. Er bewohnt Ebe­nen und fla­che Hügel mit Bäu­men und Büschen. Ihre Feinde sind der Tiger, Leo­pard und Rothund. Männ­chen und Weib­chen leben das ganze Jahr über in Her­den zusam­men in der die Hir­sche das Geweih ver­lie­ren. Hier­für gibt es wie bei allen tro­pi­schen Hir­schen keine bestimmte Jah­res­zeit. 

Pater-David-Hirsch - Wildtiere Serengeti-Park
Wildtiere im Serengeti-Park

Pater-David-Hirsch | Elaphurus davidianus

Der David­s­hirsch oder Milu lebte früher in Nord­china und der süd­li­chen Mon­go­lei. In der freien Wild­bahn ist er mitt­ler­weile voll­stän­dig aus­ge­s­tor­ben. 1865 gab es eine letzte Herde mit 120 Tie­ren im kai­ser­li­chen Wild­park bei Peking. Dort wurde sie vom fran­zö­si­schen Mis­sio­nar David ent­deckt und nach ihm benannt. Man brachte einige Tiere nach Paris und Lon­don, wo sie sich erfolg­reich fortpflanz­ten.

Wapiti - Wildtiere Serengeti-Park
Wildtiere im Serengeti-Park

Wapiti | Cervus elaphus canadensis

Der Wapiti hat eine Schul­ter­höhe von 1,65 Meter. Beo­b­achte ein­mal, wie maje­s­tä­tisch ein Wapiti sch­rei­tet! Jeder der einen Wapiti sieht, bewun­dert sein gro­ßes Geweih. Der Hirsch beein­druckt damit die Weib­chen sei­ner Herde. Hast du schon ein­mal einen Brunft­sch­rei von einem Wapiti gehört? Das ist ein hoher, schril­ler Ton, der weit schallt. Die ame­ri­ka­ni­sche Bezeich­nung für den Wapiti ist „Elk“, was jedoch nicht mit dem deut­schen Wort „Elch“ gleich­zu­set­zen ist. Wapi­tis mögen halb­of­fene Wäl­der. In der war­men Jah­res­zeit zie­hen sie in die Berge. Wenn es kalt wird, keh­ren sie in die Täler zurück, weil dort weni­ger Schnee liegt und sie so ihr Fut­ter leich­ter fin­den kön­nen. Ursprüng­lich waren die Wapi­tis weit ver­b­rei­tet: Du könn­test sie von Nord­ka­nada bis Südme­xiko fin­den und auch an der atlan­ti­schen Küste bis nach Kali­for­nien. Heute ist ihr Bestand nur in den gro­ßen nor­da­me­ri­ka­ni­schen Natio­nal­parks gesi­chert.