Artikel wurde in den Warenkorb gelegt
Wildtiere im Serengeti-Park: Nyala
Wildtiere im Serengeti-Park

Tieflandnyala | Tragelaphus angasi

Der Tie­f­land­nyala zählt zusam­men mit Sita­tunga und Kudu zur Anti­lo­pen­gruppe der „Wald­bö­cke“. Er lebt gern im Busch­werk und in der Nähe von Was­ser. Nyalas sind in der freien Natur in Mosam­bik, Sim­b­abwe und im Nor­d­os­ten Süd­a­fri­kas ver­b­rei­tet. Außer­dem wur­den sie in Natio­nal­parks in Bots­wana und Süd­a­frika ein­ge­führt, in denen sie ursprüng­lich nicht hei­misch waren. Der Nyala galt lange als eine der sel­tens­ten Anti­lo­pen­art, die bis heute noch wenig erforscht ist.

Wildtiere im Serengeti-Park: Totenkopfäffchen
Wildtiere im Serengeti-Park

Totenkopfäffchen | Saimiri sciureus

Bestimmt kennst Du Pippi Lang­s­trumpf und ihren tie­ri­schen Freund und Beg­lei­ter Herrn Nils­son. Hier siehst Du ihn, der wen­dige Herr Nils­son ist ein Toten­kop­fäff­chen! Toten­kop­fäff­chen leben in Süda­me­rika, an Fluss­u­fern in gro­ßen Grup­pen von über hun­dert Tie­ren. Sie mögen dich­tes Dickicht in dem sie sprin­gen und klet­tern, ihr Schwanz dient dabei der Steue­rung.

Wildtiere im Serengeti-Park: Trampeltier
Wildtiere im Serengeti-Park

Trampeltier| Camelus ferus bactrianus

Tram­pel­tiere haben schwie­len­ar­tige Pols­ter an ihren Fuß­s­oh­len. Dadurch kön­nen sie sich weich und laut­los fort­be­we­gen. Damit gehö­ren sie zur Unter­ord­nung der Schwie­len­soh­ler, ebenso wie die Vikun­jas, Gua­na­kos, Lamas, Dro­me­dare und Alpa­kas. Tram­pel­tiere, die zur Fami­lie der Kamele gehö­ren, haben zwei Höcker, das Dro­me­dar hin­ge­gen hat nur einen Höcker. Tram­pel­tiere gehö­ren mit 2,30 Metern Kör­per­größe und einem Gewicht bis 500 Kilo­gramm, nach der Giraffe und dem Flussp­ferd, zu den größ­ten Paar­hu­fern.

Wildtiere im Serengeti-Park: Wapiti
Wildtiere im Serengeti-Park

Wapiti | Cervus elaphus canadensis

Der Wapiti hat eine Schul­ter­höhe von 1,65 Meter. Beo­b­achte ein­mal, wie maje­s­tä­tisch ein Wapiti sch­rei­tet! Jeder der einen Wapiti sieht, bewun­dert sein gro­ßes Geweih. Der Hirsch beein­druckt damit die Weib­chen sei­ner Herde. Hast du schon ein­mal einen Brunft­sch­rei von einem Wapiti gehört? Das ist ein hoher, schril­ler Ton, der weit schallt. Die ame­ri­ka­ni­sche Bezeich­nung für den Wapiti ist „Elk“, was jedoch nicht mit dem deut­schen Wort „Elch“ gleich­zu­set­zen ist. Wapi­tis mögen halb­of­fene Wäl­der. In der war­men Jah­res­zeit zie­hen sie in die Berge. Wenn es kalt wird, keh­ren sie in die Täler zurück, weil dort weni­ger Schnee liegt und sie so ihr Fut­ter leich­ter fin­den kön­nen. Ursprüng­lich waren die Wapi­tis weit ver­b­rei­tet: Du könn­test sie von Nord­ka­nada bis Südme­xiko fin­den und auch an der atlan­ti­schen Küste bis nach Kali­for­nien. Heute ist ihr Bestand nur in den gro­ßen nor­da­me­ri­ka­ni­schen Natio­nal­parks gesi­chert.

Wildtiere im Serengeti-Park: Warzenente
Wildtiere im Serengeti-Park

Warzenente | Cairina moschata

Die War­ze­n­ente ist eine domes­ti­zierte Form der Moschu­sente. Die Moschu­sente stammt aus Mit­tel- und Süda­me­rika und wurde früher bereits von den indi­ge­nen Völ­kern gehal­ten. Anfang des 16. Jahr­hun­dert ist diese nach Europa gebracht wor­den.

Wildtiere im Serengeti-Park: Wasserschwein
Wildtiere im Serengeti-Park

Wasserschwein | Hydrochoerus hydrochaeris

Das Was­ser­schwein ist das größte Nage­tier der Erde. Die Gua­rani India­ner nen­nen es Capy­bara, was „Herr des Gra­ses“ bedeu­tet. Es wohnt in Süda­me­rika (Panama, Kolum­bien, Vene­zuela) und sieht wie ein sehr gro­ßes Mehr­schwein­chen aus. Capy­ba­ras wer­den bis zu 130 Zenti­me­ter lang, ihre Schul­ter­höhe reicht bis zu 60 Zenti­me­ter. Die Weib­chen wer­den grö­ßer als die Männ­chen.

Wildtiere im Serengeti-Park: Watussi-Rind
Wildtiere Serengeti-Park

Watussi-Rind | Bos primigenius f. taurus

Das Watussi-Rind mit sei­nen schö­nen star­ken Hör­nern ist nach einer Noma­den­gruppe in Burundi und Ruanda benannt. Von den Tutsi wer­den diese Rin­der als Zei­chen für Pres­tige gehal­ten, gut gepf­legt und gehü­tet. Die Tutsi nut­zen die Rin­der als Tau­sch­ob­jekte und Mit­gift zur Hei­rat, sie wer­den jedoch nicht geschlach­tet.

Wildtiere im Serengeti-Park: Weißer Tiger
Wildtiere im Serengeti-Park

Weiße Tiger

Unsere Wei­ßen Tiger leben in einer sehr gro­ßen grü­nen Umge­bung. Wir sind sehr dank­bar dafür, dass wir die­sen sel­te­nen Tie­ren hier im Seren­geti-Park ein Zuhause geben kön­nen. Auf der gan­zen Welt gibt es nur etwa 300 Weiße Tiger! Erlebe eine der sel­tens­ten Spe­zies der Welt und den Stolz des Seren­geti-Parks!

Wildtiere im Serengeti-Park: Weißer Löwe
Wildtiere im Serengeti-Park

Weisser Löwe

Erst in den 70er Jah­ren des letz­ten Jahr­hun­derts bekam ein Mensch erst­mals wie­der diese kön­ig­li­chen Tiere zu Gesicht. In der Gegend des süd­a­fri­ka­ni­schen Krü­ger Natio­nal­parks, spä­ter mehr­mals im Tim­ba­vati Game Reserve. Tim­ba­vati ist ein pri­va­tes Wild­schutz­ge­biet ohne Zaun­be­g­ren­zun­gen an der West­g­renze des Krü­ger Natio­nal­parks. Der „Glo­bal White Lion Pro­tec­tion Trust“ (WLT) hat 2008 eine Wie­de­r­ein­füh­rung eines Rudels Wei­ßer Löwen in Tim­ba­vati durch­ge­führt, um das weiße Gen in der Wild­bahn zu erhal­ten.

Wildtiere im Serengeti-Park: Weißgesichts-Seidenaffe
Wildtiere im Serengeti-Park

Weißgesichts-Seidenaffe | Callithrix geoffroyi

Weiß­ge­sichts-Sei­den­af­fen leben in den öst­li­chen Küs­ten­wäl­dern Bra­si­li­ens und gehö­ren zu den Kral­len­af­fen. Diese klei­nen Baum­be­woh­ner wie­gen nur etwa 200-350 Gramm bei einer Kopf-Rumpf-Länge von 20 Zenti­me­ter und einem 30 Zenti­me­ter lan­gen Schwanz. Die Nah­rung die­ser tagak­ti­ven Tiere besteht haupt­säch­lich aus Baum­säf­ten, sowie aus Früch­ten und Insek­ten.